Thema: Essen,fasten, länger leben

Vortrag von: Dr. med. Francoise Wilhelmi de Toledo

Infos zur Vortragreihe

20.03.2017
19:30 Uhr
Hotel Colosseo, La Scala

8500 Nahrungsmittel finden Sie in einem kleinen Supermarkt – in einem großen sind es doppelt so viele. Mindestens drei Mal am Tag essen wir – manche von uns sogar ständig. 500 Kilokalorien zu viel nimmt ein Durchschnittsbürger täglich zu sich. Wir sind umgeben von Konditoreien und Bäckern, von Döner, Pizzas und Hamburgern, von Restaurants für jede Preisklasse und dann kommt so ein Thema…

20. März 19.30 Uhr im Europa-Park, Hotel Colosseo, Raum La Scala. Francoise Wilhelmi de Toledo, promovierte Medizinerin und Ernährungsspezialistin ist die Referentin des heutigen Abends. Auf Einladung von Marianne Mack und im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ schneidet sie ein Thema an, das im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlägt. „Essen, fasten, länger leben……“ so lautet der Titel ihres Vortrags, eine Lebensweisheit, die sie nicht nur theroretisch vertritt, sondern auch vorlebt.

„Die Natur fastet, Tiere fasten und auch wir Menschen haben die Möglichkeit unseren Organismus auf Reserve umzuschalten – von der äußeren auf die innere Erährung.“

Fasten ist nicht einfach nur nichts essen, sondern für die Leiterin der Buchinger-Wilhelmi-Klinik am Bodensee viel, viel mehr. Es ist die stärkste Stimulation der menschlichen Selbstheilungskräfte für Körper und Geist – und natürlich purzeln die Pfunde.

Denn körpereigene Fettzellen geben die gespeicherten Kalorien direkt ins Blut ab, so dass der gesamte Organismus zwar weiterhin gut genährt wird, doch die Rettungsringe um die Hüften deutlich weniger werden. Normalgewichtige Erwachsene haben Fettreserven von 40 Tagen, übergewichtigte könnten bis zu 100 Tage auf Pizza und Pommes verzichten.

Wie schön, könnte man jetzt meinen, nur zwei Wochen durchhalten und die Jeans vom letzten Jahr passt wieder. Leider ist das nicht ganz so einfach. Denn unser Gehirn braucht Zucker (Glukose) als Brennstoff . Erst nach ein paar Tagen stellt das Nervensystem auf Fettverbrennung um. Die Umstellung von äußerer auf innere Nahrung, kann die unterschiedlichsten Nebenwirkungen erzeugen. Zum Beispiel Unruhe, Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Mundgeruch und die Lust in ein frisches, duftendes Brot zu beißen, bleibt häufig. Doch nach drei Tagen stellt sich in der Regel ein Hochgefühl, ein wahrer Höhenflug ein. Neue Horizonte tauchen auf, denn wenn man auf das Essen verzichten kann, kann man auch andere Dinge ändern….

Knapp vierhundert Gäste sind fasziniert. Magen leer – doch Geist und Seele arbeiten auf Hochtouren, sollte man da nicht gleich ab morgen…. Francoise Wilhelmi de Toledo warnt davor. Sie ist für die Original Buchinger Heilfasten-Methode, die auch in den renommierten Wilhelmi-Buchinger-Kliniken in Überlingen und Marbella praktiziert werden. Verheiratet mit dem Enkel von Dr. Otto Buchinger, dem Begründer des Heilfastens, plädiert sie für einen Klinikaufenthalt, wenn man krank ist. Gesunde Menschen können es mit einem Arzt oder gut ausgebildetem Fastenleiter versuchen und ganz Mutige kaufen sich ein Buch (Buchinger Heilfasten von Francoise Wilhelmi de Toledo ISBN 978-3-8304-3539-6, € 20) und legen zu Hause los. Detaillierte Informationen sind wichtig, denn Heilfasten fängt im Kopf an, bevor es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte geht.

In jedem Fall sparen Fastende viel Zeit, die Einkaufsliste hält sich in überschaubaren Grenzen und das Kochen beschränkt sich auf Gemüsebrühe und Kräutertees. Die Darmhygiene – einfach unerlässlich – erreicht man durch Glaubersalz und Einläufe. Das ist die einsamste Zeit des Tages, doch danach ist das Hungergefühl verschwunden.

Hat man die Einstiegsphase, die Fastenphase und das Fastenbrechen gut überstanden, ist man ein neuer Mensch, innerlich wie äußerlich. Körper, Seele und Geist sind entmüllt und wieder neu aufgeladen und oft genug sind etliche kleine und große Zipperlein verschwunden oder zumindest besser geworden.

Francoise Wilhelmi de Toledo hat noch etliche Tipps auf Lager, plädiert auch für das Nachtfasten, bei dem man einfach 15 Stunden auf Nahrung verzichtet, ist natürlich für gesunde Ernährung und gegen alle möglichen Diäten. Die Fragestunde bring es an den Tag. Heilfasten interessiert – in einer Zeit des Überflusses. Denn der bewußte Verzicht können nicht nur zu einem gesunden, schlanken Körper führen, sondern vielleicht auch neue Impulse für das gesamte Leben geben.

Die Spenden dieses Abends kommen Kindern zu gute, deren Eltern an Krebs erkankt sind und besondere Betreuung benötigen.

Francoise Wilhelmi de Toledo hat ihre Bücher mitgebracht und spontan spendet sie die Hälfte ihrer Einnahmen für diese besonderen Kinder. Marianne Mack ist begeistert – vom Vortrag und von dieser unerwarteten zusätzlichen Spende und spontaner, lang anhaltender Applaus beendet diesen lehrreichen Abend, der wieder „neue Perspektiven“ eröffnet hat.

Dr. med. Francoise Wilhelmi de Toledo

Die Ärztin ist Leiterin der Klinik Buchinger Wilhelmi am Bodensee und beschäftigt sich schon seit ihrer Jugend mit dem Fasten.

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