Vortragsreihe 2015

 

Frank Elstner

Jubiläum mit Frank Elstner

10.03.2015

Marianne Mack freute sich sehr über die „Menschen der Woche“, die Frank Elstner, der bekannte, beliebte und sehr sympathische Moderator interviewte und dadurch einen besonderen Abend gestaltete.

Die außerordentlich erfolgreiche ehrenamtliche Vortragsreihe  ist jetzt 10 Jahre alt und hat während dieser Zeit über 50 Vorträge mit einer Fülle von Themen interessierten Gästen geboten. Da die Referenten ohne jegliches Honorar ihr Wissen weitergeben und der Europa-Park die Räume kostenlos zur Verfügung stellt, gehen die gesamten Spenden in den Förderverein Santa-Isabel e.V. - Hilfe für Kinder und Familien.

Auch Frank Elstner und seine Gäste engagierten sich ehrenamtlich und bescherten 350 Gästen einen lehrreichen, unterhaltsamen und spannenden Abend.  Gabriele Feller-Hept, promovierte Hautärztin, klärte über Faltenunterspritzung auf, Matthias Reinschmidt, Biologe und Tierphysiologe ist Direktor des Loro Parque auf Teneriffa und Felix Bernhard  bewältigte über 3.000 km auf  verschiedenen Jakobswegen mit dem Rollstuhl.

Doch zuvor interviewte er Marianne Mack und Barbara Dickmann, die gerne über die Erfolge aus 10 Jahren ehrenamtlicher Vortragsreihe berichteten.  

 

Manuel Herder

„Blick durchs Schlüsselloch“ mit Manuel Herder

19.05.2015

Wenn Manuel Herder in der Straßenbahn sitzt, schaut er sich die Menschen sehr genau an. Was interessiert sie, was würden diese Frauen, Männer und Kinder wohl gerne lesen? Solche und ähnliche Fragen gehen ihm täglich durch den Kopf. Die Antworten findet er.  Manuel Herder verlegt einen Bestseller nach dem anderen, gewinnt Persönlichkeiten und Prominente als Autoren. Am 19. Mai sprach der Chef des Herder Verlags auf Einladung von Marianne Mack im Rahmen der ehrenamtlichen Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ und gewährte knapp 100 Zuhörern einen „Blick durchs Schlüsselloch“.

Merci Udo“, geschrieben von Paul Sahner, kam einen Monat nach seinem Tod auf den Markt. Stephanie zu Guttenberg brachte ihr Buch „Schaut nicht weg! Was wir gegen sexuellen Missbrauch tun können“ schon bei Herder heraus, als ihr Mann noch nicht in aller Munde war. Papst Benedikt den XVI. kannte schon sein Großvater, seine ersten Texte schrieb er für Herder 1956 als er noch Josef Ratzinger hieß. Frank Elstner lieferte in „Wetten Spaß“ Einblicke in die Fernsehwelt, Margot Käßmann zog Bilanz und verarbeitete Erlebtes in „Der Mitte des Lebens“. Doch Manuel Herder kennt auch Eigenarten, Nachdenkliches  und einige Anekdoten über Angela Merkel, Papst Franziskus, Gerhard Schröder, Pater Anselm Grün und Walter Kohl. Manuel Herder ist eigentlich immer im Job, immer auf der Suche nach guten Geschichten, nach interessanten Themen und Autoren, die etwas zu sagen haben. Er scheut keinen noch so langen Weg und schaut nicht auf die Uhr. Erfolg ist nicht  nur Glück, sondern auch harte Arbeit.

Die Zuhörer sind fasziniert. Manuel Herder kann nicht nur verlegen, er kann auch reden, hat schauspielerisches Talent, einen feinen Humor und plaudert amüsant. Viele Promis erhalten an diesem Abend durch ihn ein menschliches, natürliches Gesicht, bekommen Charakter und Persönlichkeit, die über das hinausgehen, was man sonst von ihnen kennt. Oft geht es auch um die Zukunft, denn Manuel Herder verlegt auch anspruchsvolle Reden von intelligenten, vorausschauenden Menschen, deren Thesen nach seiner Meinung noch in Jahrzehnten Bedeutung haben werden.

Wichtiges Merkmal beim Herder-Verlag ist, dass nicht nur die Prominenten, sondern auch der beteiligte Autor auf dem Cover stehen. Diese Autoren, oft Journalisten, sind absolut gleichberechtigt. So wurde aus Roland Mack in seinem Buch der „Herr der Achterbahnen“. Der Autor Benno Stieber blieb auch hier der „Herr des Manuskripts“ und gemeinsam haben beide ein Buch gestaltet, das man nicht mehr aus der Hand legt. Vielleicht sind seine Bücher auch deshalb so erfolgreich, so flüssig zu lesen, so inhaltsreich und oft genug tiefgründig und lehrreich.
Nach über zwei Stunden Vortrag ist die  Meinung der Zuhörer einstimmig: Es war ein wunderbarer Abend, ein Erlebnis, eine Erfahrung. Die Zielstrebigkeit von Manuel Herder bemerkenswert. Es müssen ja nicht gleich Promis sein, die man kennenlernen will. Doch um seine eigenen Probleme zu lösen oder sich Wünsche zu erfüllen, sollte man vielleicht querdenken, einfach andere Wege suchen und vor allen Dingen mit offenen Augen durch die Welt gehen.

 

Europa-Park

Quietscheenten im

Quietscheenten erschwimmen im Europa-Park 5.000 Euro für den guten Zweck

13.09.2015

Am Sonntag fand das erste Entenrennen in Deutschlands größtem Freizeitpark für einen guten Zweck statt. 5.000 Enten, die vorab für einen Euro erworben werden konnten, gingen an den Start und kämpften um das gelbe Trikot. Die Besitzer der schnellsten hundert Enten durften sich über tolle Gewinne freuen. So brachte die Siegerente eine Übernachtung in einem der parkeigenen 4-Sterne Hotels mit einer Wellness-Behandlung und Parkeintritt an zwei Tagen ein.

Der Erlös von 5.000 Euro wurde an die beiden Vereine „Santa Isabel e.V.- Hilfe für Kinder und Familien“ mit der ersten Vorsitzenden Marianne Mack und an „Einfach Helfen e.V.“ mit der ersten Vorsitzenden Mauritia Mack gespendet. Die gemeinnützigen Vereine unterstützen Menschen in der Region, die sich in einer besonders schwierigen Lebenssituation befinden und wegen Krankheit oder einem Schicksalsschlag dringend auf Hilfe angewiesen sind.

 

Sabine Christiansen

„Starke Frauen – starke Männer“ - Sabine Christiansen

30.05.2015

Politik, soziale Kompetenz, Flüchtlinge und Hilfe für eine junge Frau.

Ein besonderer Abend, der nicht vergessen werden wird.

Sie heisst Tiana, ist 20 Jahre jung. Ihre Haut ist kaffeebraun, ihre Augen groß und dunkel.  Tianas Heimat ist Madagaskar, doch seit achtzehn Monaten lebt sie in Deutschland und das soll so bleiben. Tiana will nicht mehr zurück und um das zu erreichen absolviert sie nach ihrer Au-Pair-Zeit ein freiwilliges, soziales Jahr, arbeitet  sehr viel, oft auch freiwillig und spricht mittlerweile sehr gut deutsch. Ihr Zuhause ist ein kleines Zimmer in einer WG, auf das sie sehr stolz ist. Tiana möchte Erzieherin werden und bewirbt sich gerade. Keine Frage, diese junge starke Frau geht ihren Weg. Doch alleine hätte sie das nie geschafft. Viele helfende Hände streckten sich ihr entgegen und ohne finanzielle Unterstützung wäre es gar nicht gegangen. ...Auch Marianne Mack war sofort bereit Tiana zu unterstützen. Über ihren Förderverein Santa-Isabel e.V. - Hilfe für Kinder und Familien – begleitet sie Tiana schon seit über einem halben Jahr – finanziell wie ideell.

Sabine Christiansen ist begeistert.  400 Zuhörer sind gekommen, um eine starke Frau zu erleben, die Fernsehgeschichte geschrieben hat und die erste weibliche Stimme war, die die Tagesthemen verkündete. Und nach 27 Jahren vor der Kamera hat sie die zweite Karriere  hinter der Kamera gestartet. Nach wie vor ist sie im Focus der Öffentlichkeit und ihr Wort hat Gewicht.

„Starke Frauen – starke Männer“ ist das Thema, doch Sabine Christiansen wäre nicht authentisch ohne Politik. Und so steigt sie gleich in ein Thema ein, das alle bewegt. „Wir stehen vor einer gefährlichen Reise ins Ungewisse, unsere Welt wird sich verändern“, sagt die Chefin einer großen Produktionsfirma in Berlin. Wie bewältigen wir die Flüchtlingsflut, wie schaffen wir es, so viele Menschen unterzubringen, auszubilden, zu integrieren?
 „Das ist ein klarer Handlungsauftrag an die Politik, „ sagt sie, „ doch man muss auch die Menschen ermutigen, Lösungen für sich selbst zu suchen, wie es bei Tiana aus Madagaskar der Fall war.“ Doch das ist nicht ihre einzigste Sorge. „Wie schaffen wir es sowohl den Flüchtlingskindern als auch unseren Kindern  Chancen und Perspektiven zu geben, wie können wir in Würde altern und wie gehen wir mit den Barbaren dieser Welt um?“ Ja, wie?
Es ist mäuschenstill im Raum „La Scala“ im Hotel Colosseo. Sabine Christiansen besticht durch ein großes Wissen  erklärt schwierige Zusammenhänge schlüssig und als sie von ihrem weltweiten sozialen Engagement berichtet, stockt vielen Zuhörern der Atem.
„Die Kinder sind immer die Leidtragenden!“. Sabine Christiansen ist seit 1997 Botschafterin von UNICEF, hat eine eigene Kinderstiftung und engagiert in etlichen weiteren Stiftungen. Sie weiss genau wovon sie spricht. Ihre Worte bringen das unendliche Leid dieser kleinen Wesen näher. Man merkt es genau: traumatisierten und leidgeprüften Kindern zu helfen, wird sie ein Leben lang begleiten.
Außer ihrer Produktionsfirma ist die gelernte Wirtschaftsjournalistin  unter anderem im Aufsichtsrat von freenet und Hermes und findet es sehr spannend, neue Wege zu finden und etwas voranzutreiben.
Und dann plaudert sie doch noch aus dem Nähkästchen. Denn wie wird man so eine starke Frau, die dazu noch über soziale Kompetenz verfügt?
Wie wird man mit Niederlagen fertig? Wie macht man Karriere?
Hier ihre wichtigsten Aussagen in Stichpunkten: „Die Dinge tun, die man für wichtig empfindet, es gibt nichts schlimmeres als irgendwann zu sagen hätte ich doch mal...
Nach Niederlagen aufstehen und weitergehen.
Familie und gute Freunde sind wichtig.
Und eine Karriere ist nur gut, wenn die soziale Komponente stimmt. Also nur in Verantwortung zu den Kollegen und der Familie.“

400 Zuhörer sind begeistert, sind nachdenklich und voll mit Informationen. Diese Frau, deren Auszeichnungen und Preise ein langes Regal füllen, wird weiter Geschichte schreiben, wird helfen wo es nötig ist, wird vorantreiben was ihr wichtig ist, und wird auch nie mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten.
400  Menschen machen sich auf den Weg in ihr Zuhause. In der Hand halten  sie einen Zierkürbis. Ein kleines Geschenk von Marianne Mack. Vielleicht erhält er einen besonderen Platz um daran zu erinnern, dass sie mit ihrer heutigen Spende einer jungen Frau aus Madagaskar den Weg in eine bessere Zukunft geebnet haben, doch  Sabine Christiansen die großen Probleme in der Welt angeht. Jeder tut was er kann und das ist das wichtigste.

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